Mai 17

Tales from the Torchlight 2 Beta

Aloha,

Wie es der Zufall will, wurde ich just einen Tag nach dem Release von Diablo 3 von Runic Games eingeladen, an der Beta zu Torchlight 2 teilzunehmen. Bevor ich darüber aber berichte, bleibt mir gar nichts anderes übrig, als ein paar Sätze zu Diablo 3 zu sagen. Glücklicherweise hat das Mister John Walker auf Rock, Paper, Shotgun schon getan – besser und eloquenter, als ich das je könnte. Für mich persönlich heißt das: Diablo 3 ist ein tolles Spiel, aber der Daueronline-DRM für ein Single-Player Spiel geht mir mittlerweile so stark auf den Sack, dass ich auf solche Spiele in Zukunft schlicht verzichten werde. Die aktuellen Fehler, Verbindungsabbrüche und Server-Maintenances scheinen mir unglücklicherweise sogar Recht zu geben.

Aber jetzt mal zu Torchlight 2:
Der erste Teil war ein überraschender Indie-Erfolg, den eigentlich niemand einem recht einfach und comichaft gehaltenen Diablo-Klon niemand zugetraut hätte. Der Nachfolger verspricht prinzipiell Oldschool Hack&Slay und mehr vom alten. Das sollte man auch erwarten, wenn man bedenkt, dass Runic Games aus ehemaligen Blizzard North Legenden gegründet wurde. Aber grundsätzlich ist das ja immer noch ein ARPG (die jetzt mit Grim Dawn und Path of Exile wohl wieder an Beliebtheit gewinnen)… also lasst uns erstmal das abhaken, was Torchlight offensichtlich besser macht:

  • Kein Daueronline-DRM – Single Player bleibt Single Player
  • LAN-Modus
  • Kein Echtgeld-Auktionshaus (RMAH)
  • Modding Support über TorchED
  • ca. 20€

 

Wie man leicht feststellen wird, hat nichts davon mit dem eigentlichen Spiel zu tun. Und doch sind das essentielle Bestandteile, die früher jedes Spiel hatte und die durch den momentanen DRM-Wahnsinn häufig wegfallen. Insbesondere Modding-Support wird häufig vernachlässigt und dabei sieht man derzeit an Arma2 und dem DayZ Mod, was das auslösen kann – ein 2 Jahre altes Spiel, das auf Platz 1 der Steam-Verkäufe katapultiert wurde, ohne dass es im Sale ist.

Also… was macht Torchlight 2 jetzt im Einzelnen

Graphik / Stil

Schon das ursprüngliche Torchlight pflegte einen stark comichaften Look und Teil zwei weicht nicht davon ab. Die Effekte sind toll, die Charaktere und NPCs herrlich animiert, aber man darf nicht die eher düstere Athmosphäre erwarten, die man oft in anderen ARPGs sieht. Torchlight ist bunt und hat Spaß. Besonders auffällig ist das auch in der ersten Rendersequenz, deren Stil mich sogar stark an Shank erinnert. Der Comicstil ist natürlich etwas “blockig” und kommt ohne hochaufgelöste Texturen und übertriebene Effekte aus, läuft dafür aber auch auf Systemen ohne Highend Hardware und wirkt nie hässlich.

Torchlight 2 Ghost Pirate Cave

Ghost Pirate Cave

 

Optionen

Wenn es schon als PC-Spiel angekündigt ist, erwarte ich auch ein paar Optionen. Die üblichen Graphik- Sound- und Steuerungsoptionen sind alle da. Der Fenstermodus ist zwar vorhanden, aber soweit ich gesehen habe, nicht maximierbar, was zu leichten Abzügen in der B-Note führt. Das gleichen aber die Item Display und UI Optionen aus. Nicht nur die Scale des UIs lässt sich (bis auf 50%) verringern, man kann auch die zwei üblichen Bubbles (HP / Mana) nach außen schieben und hat vier Positionsmöglichkeiten für die Map. Ebenso kann man genau festlegen, welche Items in welche Qualität angezeigt werden sollen, wenn sie auf dem Schlachtfeld verstreut sind. Schwer begeistert.

Character Creation

Grundsätzlich hat man die Wahl aus vier Klassen (Engineer, Berserker, Outlander und Embermage). Beim Erstellen des Charakters wählt man nicht nur das Geschlecht, sondern darf auch aus ein paar Gesichtern, Frisuren und Haarfarben wählen. Das ist keine wirklich aufwändige Customization, aber ganz nett. Zusätzlich erhält jeder Avatar eines von acht möglichen Pets (Panther, Bulldogge, Katze, Chakawary, Papillon, Frettchen, Falke, Wolf). Das ist nicht nur für den Kampf da, sondern genauso wichtig wie im ersten Torchlight. Man kann es ausrüsten, beladen und schließlich in die Stadt schicken, wo es selbständig Items verkauft oder sogar (und das ist neu) einfache Consumables mitbringen kann. Natürlich gibt’s auch wieder Fische, mit denen man das Pet verwandeln kann.

Torchlight 2 Engineer

Engineer with Pet and Robot

 

Character Progression

Jedes Level erhält man (sehr oldschool) fünf Punkte, die man beliebig(!) auf vier Attribute verteilen kann. Ebenso gibt es einen Skillpunkt, den man in einen von drei Talentbäumen stecken kann. “Baum” ist da schon zu viel gesagt, denn die Talente sind meist nicht voneinander abhängig, so dass man sehr gut Skills aus verschiedenen Bäumen wählen kann. Jeder der Bäume versucht, die Klasse wirklich auf verschiedene Rollen zu spezialisieren. Beim Engineer hat man z.B. die Wahl zwischen einem Talentbaum, der Zweihänder unterstützt, einem Baum für Einhandwaffen und Schilde und Talenten für Mechano-Gimmicks, wie einem heilenden Roboter. Zusätzlich findet man noch weitere Spells entlang des Weges, die man entweder selbst nutzen oder sogar seinem Pet beibringen kann.

Das hört sich erstmal nicht schlecht an, aber verglichen mit Diablo 3 (dessen Skillsystem ich jetzt gar nicht mal so toll fand) oder dem nahezu unüberschaubaren Skill Tree von Path of Exile wirkt das Torchlight Skillsystem doch recht antiquiert.

Ein Respec ist aktuell nur bis Level 10 möglich, was mir wirklich nicht gefällt – ich erwarte einen entsprechenden Mod innerhalb von drei Tagen nach Release.

Items

Die Klassen haben, soweit ich sehen kann, keinerlei Beschränkungen, was das Benutzen von Waffen angeht. Das heißt nicht, dass es keine gibt – die Beschränkungen liegen nur auf den Items selbst. So wird man z.B. Handschuhe finden, die man erst benutzen kann, wenn man entweder einen bestimmten Charakterlevel erreicht hat oder eine gewisse Anzahl an Punkten in den Attributen hat. Hier kommt also die Möglichkeit, seine Punkte selbst auf die Attribute zu verteilen, richtig zum Tragen.

Torchlight 2 Item restriction

Item restrictions

 

Levels

Torchlight scheint eine ähnliche Entwicklung zu machen, wie sie auch Diablo von Teil eins zu Teil zwei gemacht hat. Wo es früher eine Stadt mit Händlern gab, von der aus man sich durch einen riesigen Dungeon nach unten durchkämpfte, wurden jetzt Außenareale hinzugefügt, die erkundet werden wollen. In den ersten Leveln ist mir aufgefallen, dass Diablo 3 von den Außengebieten aus eher kleine Minidungeons anzubieten scheint, wohingegen Torchlight 2 eher größerer Dungeons mit mehreren Ebenen einbaut. Auch in der Beziehung erinnert es mich eher an Diablo 2.

Combat

Herzstück eines jeden ARPGs ist der Kampf. Für Torchlight 2 kann ich sagen: Fantastisch. Die Waffen und Skills haben Gewicht. Ein Treffer mit einem zweihändigen Hammer fühlt sich kräftig an, man spürt regelrecht den Einschlag, wenn der “Flame Hammer” auf den Boden prallt. “Meaty” nennt das der Angelsachse und ich fürchte, wir haben gar kein passendes Wort im Deutschen. Zusätzlich zu Skills, Magie und Waffen hat jede Klasse auch eine “Charge Bar”, die sich beim Kämpfen auffüllt und voll aufgeladen passive Boni gibt oder aktive Skills verbessert.

Fazit

Bisher habe ich jede Menge Spaß in Torchlight 2. Wer größere Innovationen (insbesondere bei der Character Progression) sucht, wird zwar vermutlich enttäuscht, aber wir bekommen hier ein wirklich bis auf den Punkt poliertes ARPG, das auch den Vergleich mit Diablo wirklich nicht scheuen muss. Der Comicstil ist toll, die Charaktere lassen sich individuell spezialisieren, die Pets haben sinnvolle Funktionen, die Itemisierung funktioniert ohne Klassenbeschränkungen wunderbar und die Kämpfe sind fantastisch.

Für mich persönlich werden aber die Punkte den größten Unterschied machen, die ich gleich am Anfang aufgelistet hatte und die mit dem Spiel nichts zu tun haben: Kein RMAH, Modding Support und vor allem Kein Daueronline-DRM! Ich freu mich drauf.

 

Ich geh dann mal weiter betatesten,

 

/ tehK

 

Apr 11

To the Moon

 

Letztes Jahr im November bin ich auf das kleine Indie-Adventure To the Moon aufmerksam geworden und habe jetzt endlich mal die Zeit gefunden, diesem Kleinod die verdiente Aufmerksamkeit zu schenken. Ich habe lange nach einer tollen Einleitung gesucht, die das Spiel gut beschreibt, aber es ist unmöglich, das besser zu machen als John Walker in seinem Wot I think (wer also eine richtig gute Review lesen will… hier ist der Link). Es spricht einfach Bände, wenn jemand, der seit über 12 Jahren professionell Spiele reviewed in seiner Einleitung etwas schreibt wie:

 

I’m not sure whether to write a review, or curl up in the fetal position and hug a pillow.

 

Das Spiel kostet umgerechnet ca. 12 Euro und wird, so weit ich weiß, auch nur auf der hauseigenen Website verkauft. Der Soundtrack erschien vor Kurzem auch als Teil des Game Music Bundle und erreichte auch über das Spiel hinweg große Anerkennung – nicht zuletzt dank der Komponistin Laura Shigihara, die auch für den Plants vs. Zombies Soundtrack verantwortlich war.

To the Moon: Lighthouse

Jetzt hab ich genug mit Links um mich geworfen – mal was zum eigentlichen Spiel:
Wir haben hier eine Art Adventure-RPG, aber (um es gleich vorweg zu nehmen) ohne wirklich bahnbrechende Spielelemente. Im Vordergrund steht einzig und alleine die Story und manchmal fragt man sich schon, ob’s nicht eher eine interaktive Geschichte ist und kein Spiel. Für die Graphik kommt Pixelart in einem JRPG-Stil zum Einsatz, Texte werden allein durch Sprechblasen dargestellt, aber auch ein paar gezeichnete Zwischensequenzen bekommt der Spieler zu sehen.

Wenn ich jetzt von “Story” und “interaktiver Geschichte” rede, dann meine ich damit wirklich “STORY!” – und zwar nicht im Sinne von “viel Hintergrund, glaubhafte Geschichte, gute Präsentation”. Das versteckt sich nämlich eigentlich hinter Spielen wie Mass Effect oder Dragon Age, die oft mit dem Attribut “gute Story” versehen werden. Denn bleiben wir ehrlich: So gut ich die Spiele finde… sie erzählen keine wirklich originelle und emotionale Geschichte. Die Charaktere sind fantastisch, aber durch die SciFi- oder Fantasywelt dann doch zu weit entrückt, als dass ich mir als Spieler wirkliche Sorgen um sie mache und die eigentliche Handlung ist halt dann doch irgendwo “Huch! <Generischer Feind> bedroht die Menschheit! Lasst uns die Welt retten!”

Aber auch “To the Moon” hat erst einmal einen SciFi-Hintergrund: Grundsätzlich geht es um zwei Ärzte – Eva und Neil – die für eine Stiftung arbeiten und sterbenden Menschen einen letzten Wunsch erfüllen. Dazu benutzen sie eine Maschine, mit deren Hilfe sie in die Erinnerungen des Patienten eindringen und diese so umschreiben, dass der Sterbende glaubt, er habe sich den Wunsch irgendwann selbst erfüllt hat. An der Stelle endet auch die Science Fiction. In der Spielwelt selbst ist das nichts besonderes mehr, sondern ein ganz normaler Job.

Eva und Neil haben jetzt also einen neuen Patienten: Johnny, ein alter Mann, der im Koma liegt. Sein Wunsch: Er will zum Mond. In seinen Erinnerungen weiß er aber nicht mehr warum. Für den Spieler gilt es, die beiden Ärzte durch die Erinnerungen des Patienten zu steuern und herauszufinden, warum er diesen Wunsch eigentlich hat und wie man ihn erfüllen kann. Die Geschichte wird also rückwärts erzählt und je weiter man in den Erinnerungen zurückgeht, desto klarer wird das Bild vom Leben dieses Mannes. In den einzelnen Erinnerungen sieht der Spieler Johnny mit seiner Frau und seinen Freunden reden und muss in jedem Zeitabschnitt fünf spezielle Erinnerungsstücke finden. Damit kann man eine größere Erinnerung freischalten, die als Zugangspunkt zur nächsten, früheren Erinnerung benötigt wird. Die Sachen zu finden, ist simples Suchen und Klicken, kombiniert mit einem Minispiel, das ich persönlich sogar für unnötig erachte.

Das Spiel wird nicht durch das Gameplay getragen, sondern durch die Story. Wer sich schon immer eine “erwachsenere” Story in einem Videospiel gewünscht hat: Hier findet man sie! Das ist wirklich das erste Spiel, das mich wirklich emotional… vielleicht nicht mitgenommen, aber doch wirklich berührt hat. Es sind eben keine Charaktere, die so interessant sein können wie sie wollen, aber am Ende doch die Welt retten. Hier wird eine herzergreifende Geschichte erzählt um einen im sterben liegenden Mann, der vor zwei Jahren seine Frau unter sehr traurigen Umständen verloren hat und über den man einiges erfahren wird, was ich hier nicht verraten möchte.

Was sich jetzt vielleicht leicht kitschig anhört, kommt im Spiel in keiner Sekunde so rüber. Dadurch, dass man die Ärzte spielt, die das von außen betrachten, erzeugt vor allem das Geplänkel zwischen Eva und Neil sogar einige echte, aufrichtige Lacher. Das Spiel ist sich auch nicht zu schade, zwischendurch die 4th Wall zu brechen – aber auch hier nie überzogen. Dass man die Ärzte spielt, heißt aber nicht, dass man zum reinen Beobachter verkommt. Alle Charactere im Spiel sind wirklich fantastisch ausgearbeitet, durchaus komplex und erfrischenderweise keine Stereotypen. Gerade Neil (einer der beiden Ärzte) kam mir am Anfang wie ein Idiot vor und seinen Zynismus fand ich furchtbar unpsasend. Im Laufe des Spiels hat er sich aber zu einem wirklich interessanten Charakter entwickelt, den ich am Ende wirklich mochte.

Das Spiel schafft es, eine ergreifende Geschichte zu erzählen. Es gibt ein paar Stellen, die sind mehr oder weniger voraussehbar und es gibt Überraschungen. Es gibt lustige Momente und traurige. Es gibt Andeutungen, bei denen man selbst nachdenken muss. Es gibt einfach alles, was eine gute Story ausmacht. Und damit ist das Spiel für mich nicht nur das erste Spiel, das mir auf die Tränendrüsen drückt, sondern auch der erste Gegenbeweis zu: “Stories in Spielen werden nie so gut sein wie Bücher oder Filme”. Es geht um Verlust, Lebensentscheidungen, Unsicherheit, charakterliche Entwicklung und natürlich irgendwo auch um Liebe. Und das alles schafft das Spiel mit einer einfachen (wenn auch detailliert animierten) Pixelgraphik, ohne Sprachausgabe und nur mit Texten, ohne fotorealistischen Gesichtsanimationen, aber mit einem wunderschönen Soundtrack.

Ich bin wirklich schwer beeindruckt. Wer 12 Euro für einen Indie-Titel übrig hat und sich nicht zu schade ist, sich auch auf eine tragische Geschichte einzulassen, muss das spielen. Es lohnt sich.

 

/tehK

 

Apr 01

April April (Gaming Edition)

Aloha,

Im Internet hat sich der erste April mittlerweile zu einer besonderen Tradition entwickelt. An diesem Tag werden jede Menge Falschmeldungen und offensichtlich unsinnige Nachrichten herausgegeben. So weit, so gut. Aber seit ein paar Jahren geben sich besonders Firmen und Websites im Gamingbereich richtig viel Mühe damit. Da wird nicht nur ein bißchen Text geschrieben, sondern auch Screenshots bearbeitet und teilweise sogar Video gerendert. Es ist verrückt, wenn man darüber nachdenkt, wie viel Arbeit nur für diesen Tag investriert wird, aber es ist einfach spassig und schön zu sehen, was man sich jedes Jahr neues einfallen lässt.

Und weil ich das so klasse finde, versuche ich hier mal, ein paar Beispiele zu sammeln. Meine persönlichen “Best of” sozusagen. Aus Gründen, die selbst mir unklar sind.
(click the headlines)

Star Wars: The Old Republic

SWTOR führt den Schiffsdroiden als neues Minigame ein. Ganze fünf Minivideos liefert Bioware für dieses Update mit tollen Quests und dem Etikette-System. Und ich glaube, diese Schnitte auf die Gesichter mit Tuba-Untermalung im zweiten Video ist sogar eine Anspielung auf die entsprechende Szene in Family Guy: It’s a trap!

Mojang / Notch

Einer meiner Favoriten heute: Notch kündigt MarsEffect an. Eine herrliche Anspielung auf den erst kürzlich beigelgten Streit mit Bethesda um den Spieletitel “Scrolls”.

Blizzard

Blizzard waren (wenn ich mich richtig erinnere) mit die ersten, die den 1. April so gefeiert haben. Deswegen geben sie sich auch nicht mehr damit zufrieden, einfach eine lustige Nachricht auf die Website zu stellen. Sie haben gleich mehrere Fakes am Start. Als erstes bringen sie mal einen neuen Authenticator für ihr BattleNet heraus: Das Zergotchi! Ich will mir das “RL Friend Finder Sensoring System” nicht mal vorstellen. Zusätzlich haben sie noch ein paar Ankündigungen. Als erstes aus ihrer “Mobile” Serie wird Supply Debot veröffentlicht (Spitzenspiel! Spielen!). Außerdem starten sie eine “educational” Reihe für Kinder. Im ersten Spiel davon lernt man richtige Rechtschreibung. Mit Hilfe eines Zerglings. skrzkrtsrs..

The Witcher: A Temerian Story

CD Project: Red arbeitet nicht nur an der bald erscheinenden Extended Edition zu Witcher 2, sondern auch am passenden Musical! Dafür haben sie sich sogar mit dem MCV Magazin zusammengetan, das die Story auch direkt weiter verkauft.

League of Legends

LOL indeed. Für April kündigt Riot Games einen 3D-Modus an, komplett mit Brille, Und einer äh… Robbe mit einem Latz. Mit einem Hummer drauf.

Paradox: Meta-Metacritic

Paradox (die mir zunehmen sympathischer werden) eröffnet mit Meta-Metacritic ein Portal, mit dem Spielejournalisten bewertet werden können. Das ist nicht nur ein Aprilscherz, sondern ein schöner Tritt gegen das unsäglich unsinnige Metacritic. Herlich.

Guild Wars 2

Bei Guild Wars 2 gab’s letztes Jahr noch eine Ankündigung auf der Startseite. Heute wurde für den 1. April die Wikiseite umgebaut. Auf der Startseite trällert ein unsäglich nerviger Barde, Colin Johanson beantwortet Fragen aus dem Wiki und weiter in den Tiefen des Wikis findet man geänderte Skills
Favourite: “Added the secondary attribute “Bee Mastery” – COVERED IN BEES!

Dungeons of Dredmor

Warum sollten Indies beim Aprilscherz hintenanstehen? Was die Jungs von GaslampGames hier scherzhaft ankündigt, fällt aber eher unter die Kategorie “Shut up and take my money!”. Ich will das haben!!!!!1111!!1einself! Oh ja – und die Tags für den Post sind auch lustig!

Honourable mentions

Hier will ich noch kurz ein paar Sachen auflisten, die entweder keine Games sind, aber einen Bezug zum Gaming haben oder Sachen, die nicht von den eigentlichen Spielherstellern oder Publishern kommen:

- Google Maps 8Bit
Awesome Google is awesome!

- Assassin’s Creed for Kinect
Genial, weil nicht mal von Ubisoft. Der Film ist a) lustig und b) fanmade! Das war eigentlich das lustigste Video heute.

- SteelSeries: 8Bit Edition

- Admiral Ackbar Singing Bass

 

Soweit war das erstmal alles, was ich gefunden habe. Klar, manches findet man lustig, manches weniger. Manches ist ganz offensichtlich ein Aprilscherz, manches sogar glaubhaft. Aber darum geht’s mir gar nicht. Ich finde es einfach jedes Jahr erstaunlich, welche Mühe und Arbeit aufgewendet wird für diesen einen Tag. Völlig bescheuert – und gut so! Und wer weiß… vielleicht ist manches gar nicht so unrealistisch. Die Pandaren in WarCraft begannen auch als Aprilscherz;)

 

cya,

 

/tehK

 

Mär 06

Tasting Notes #5: Glengoyne Vintage 1997

Hallo zusammen,

Die Flasche war die “Club-Flasche” von whisky.de, dem Händler, bei dem ich immer bestelle. Glengoyne ist eine Brennerei in den Highlands und der Vintage ist eine auf 6000 Flaschen beschränkte Abfüllung von 2010 gewesen, sprich: ein Alter von 13 Jahren. Dabei wurden der Whisky erst in First Fill Sherryfässern gereift und erhielt anschließend sein Finish in Eichenfässern.

 

 

Allgemeine Daten

  • Herkunft: Glengoyne Distillery, Dumgoyne, Schottland (Highlands)
  • Alter: 13 Jahre / 1997 – 2010
  • Alkohol: 43%

Farbe/Erscheinung

  • hellgold

Geruch

  • Früchte, Obst
  • sahnig, süßlich

Geschmack

  • mild, süßlich
  • Honig, cremig-sahnig
  • überraschenderweise gefiel mir das deutlich besser, als der Geruch

Abgang

  • kurz
  • angenehm mild

 

Sláinte,

 

/tehK

 

Feb 11

Anti Acta Demo Hamburg

Ola!

Ein paar Bilder und Eindrücke von der Anti-ACTA Demo in Hamburg am 11.02.2012.

Meiner Meinung nach ein voller Erfolg. Bei Minusgrade hatten sich 5000 ACTA-Gegner versammelt und gegen die Pläne der Content- und Patentmafia demonstriert. 5000 war zumindest die offizielle Zahl – es waren auf jeden Fall verdammt viele. Ich hab mich besonders gefreut, dass die Demo so gutbesucht war. Nicht nur, weil vorher viele unkten, dass bei der Kälte keiner rausgeht, sondern weil bekannterweise erst am Tag vorher auch die deutsche Bundesregierung ihre Unterschrift vorübergehend ausgesetzt hat und zwar vermutlich auch, um dem Demonstrationsaufruf etwas den Wind aus dem Segel zu nehmen. Aber nöööö… die Generation Internet, die immer so gerne als faule Kellerkinder verschrien wird, war sich eben nicht zu schade, auf die Straße zu gehen. Hoffentlich nicht zum letzten Mal.

Oh ja..
und wer immer noch behauptet, die “Jugend von heute” ist politikverdrossen, der kann mich mal! Da waren so viele Jugendliche und junge Erwachsene draußen… es war wirklich klasse!

 

 

Keep it up,

 

/tehK

 

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